Ein Bad-Finish zu wählen verlangt mehr Entscheidungen als die Wahl eines Waschbeckens. Denn das Finish bestimmt nicht den Ton eines einzelnen Stückes — sondern den Ton des ganzen Raumes. Dieselbe Wanne, derselbe Boden, dieselbe Wand; doch sobald die Armaturfarbe wechselt, nimmt das Badezimmer einen anderen Charakter an.
Warme Finishes
Gebürstetes Gold — das wärmste Metall. Auf Beige-, Creme- und warmen Grautönen perfekt. Funktioniert mit braunem Marmor, Travertin oder mattweißer Keramik. Bei abendlicher Beleuchtung besonders strahlend.
Roségold — der Übergang zwischen Rosa und Gold. Weicher im Charakter; in modernen Bädern, auf weißem oder hellgrauem Boden gibt es nicht eine „feminine“, sondern eine zarte Note. Wenn Messing dieselbe Palette teilt, ist die Harmonie hoch.
Weißgold — der Champagner-Ton. Das neutralste Metall. Funktioniert mit warmen wie mit kühlen Böden. Ideal für Bäder, die bewusst keine Festlegung treffen wollen.
Kühle Finishes
Matt Schwarz — grafisch, kontrastreich. In weißen Bädern eine skulpturale Präsenz. Funktioniert besonders kraftvoll mit hellem Naturstein. Empfindlich für Fingerabdrücke — in diesem Punkt ist die PVD-Beschichtung von Graffe anderen Marken überlegen.
Metallic Schwarz — die tiefere Version von Matt Schwarz. Im durchstreichenden Licht schimmert ein verbliebener innerer Glanz. Modern und etwas luxuriöser.
Chrom — der Klassiker. Trifft nie daneben; setzt aber auch keine Aussage. In traditionellen Bädern richtig, in modernen Projekten meist übersprungen.
Eine einzige Empfehlung
Alle Stücke im Bad — Waschbecken, Wanne, Dusche, Handtuchhalter, Spiegelrahmen, Türgriff — sollten dasselbe Finish tragen. Das Mischen zweier Finishes funktioniert in größeren Räumen wie der Küche; im Maßstab eines Bades aber erzeugt es visuelle Unruhe. Aus diesem Grund bieten die Graffe-Kollektionen eine vollständige Familie im selben Finish.



